Neue Klassenregeln verabschiedet

Am letzten Wochenende im Oktober wurde die Saison 2016 am Gardasee mit der EuroChallenge beendet. Aus Deutschland war leider nur Severin Erlen dabei, dem wir alle Daumen drückten.
Zu diesem Anlass fand dort auch eine Generalversammlung der internationalen O’pen BIC Klasse statt, an der auch die DOBKV teilnahm .  Endlich wurden die neuen Klassenregeln verabschiedet, an denen wir seit Monaten gearbeitet haben.  Basis war der von uns erstellte Entwurf aus dem Sommer 2016, ergänzt durch die Meinungen aus der Sommerversammlung in Frankreich und beeinflusst durch die Neuerungen in den RRS 2017-2020 von World Sailing. Hier wurden viele Ansätze aufgenommen, die vom DOBKV Vorstand, insbesondere von Axel Horlbeck ausgearbeitet wurden.

Es bleibt zu hoffen, dass sich Sachverstand und Pragmatismus auch international durchsetzen werden und sich die Klasse mit diesen eigenen vom Hersteller emanizipierten Regeln durchsetzen wird.

Hier die wichtigsten neuen Regeln ab 2017

Ein Verklicker wird nun offiziell erlaubt ebenso wie Timer, Kamera und einiges andere an persönlichem Equipment.

Die Altersklassen werden für Welt-und kontinentale Events auf U17 / U13 festgelegt. Die U17 Definition entspricht den neuen Regeln von World Sailing.

National können wir davon abweichen, und wir behalten uns zunächst vor, die bisherige Regelung (U14 und U19) beizubehalten. Dies wollen wir in Abhängigkeit von den realen Starterfeldern in den Altersstufen regeln. Idealerweise möchten wir etwa gleich Große Flotten, wie es in den letzten Jahren war.  Dies wollen wir in Abhängigkeit von den realen Starterfelder Größen regeln. Wir streben gleich große Flotten, wie es in den letzten Jahren war, an.

Das 3,8 m² Segel wird offiziell zugelassen. Segler können sich für dieses Segel bei einer Regatta entscheiden. Es kann dann aber nicht mehr gewechselt werden.  NORs können für die U13/14 das kleine Segel vorschreiben, z.B. wenn es in den Ländern (wie Italien) gesetzlich vorgeschrieben ist.

Die Windgeschwindigkeit für erlaubtes Pumpen wird auf 12 Knoten erhöht.  Addendum Q (direct Umpiring) wird für int. Events vorgeschrieben, für nationale empfohlen und unterstützt.

Alle Blöcke und Beschläge und Kleinteile (auch der Ausreitgurt) am Boot dürfen herstellerunabhängig ausgetauscht werden, sofern Dimension und Funktion nicht verändert werden. Pinnenausleger können in beliebiger Länge (auch teleskopierbar) eingesetzt werden, jedoch keine aus Carbon.

Das Race-Kit in der bekannten Form ist nun auch mit Block auf dem Baum und Block statt Umlenköse erlaubt.

Alle Leinen dürfen verlängert und mit Gummis gestrafft werden und einen Griff oder Ball am Ende erhalten.  Eine schwimmende Schleppleine von min. 6m Länge und einer empfohlener Stärke von 8 mm ist vorgeschrieben.

Nur Rigg, Foils und Rumpf sind noch an BIC-Sports gebunden.