Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder,
die Jahreshauptversammlung der Deutschen O’pen BIC Klassenvereinigung findet in diesem Jahr anlässlich der Deutschen Meisterschaften in Eckernförde statt. Nach den Rücktritten des Kassenwartes im Mai und des 2. Vorsitzenden zur kommenden JHV stehen einige Entscheidungen und Wahlen an.
Wir laden Euch deshalb zur Jahreshauptversammlung am
17.Oktober 2015 17,00 Uhr im Rahmen der Meisterschaften   Am Kurstrand , Surendorf ein.
Folgende Tagesordnungspunkte sind geplant:
  1. Bericht zur Lage der Klasse
  2. Jahresabschluss 2014
  3. Diskussion und Abstimmung über eine vollständig neue Satzung
  4. Bei Annahme der neuen Satzung:   Neuwahl des Beirates
Sonst : Neuwahl des 2. Vorsitzenden und des Kassenwartes
  1. Ausblick für 2016 und 2017
Leider lässt die aktuelle Satzung eine problemlose und vernünftige Arbeit kaum mehr zu, da die wichtigsten Dinge nicht klar definiert sind. Der aktive Vorstand und die gewählten Obleute haben deshalb nach ausführlicher Debatte einen neuen, modernen Satzungsentwurf vorbereitet, den wir zu Abstimmung stellen werden. 
Sollten sich Änderungen zu Ort,Uhrzeit oder Tagesordnung ergeben, werden wir auf der Internetseite informieren.  Der Satzungsentwurf kann hier heruntergeladen werden:    Satzungsvorschlag
Mit freundlichen Grüßen
Deutsche O’pen BIC
Klassenvereinigung e.V.
Marcus Cremer
(1. Vorsitzender)
 
Anmerkungen und Erläuterungen zum neuen Satzungsentwurf:
Satzungsvorschlag 17.10.2015

Wie nicht verborgen blieb, gab es in diesem Jahr innerhalb des Vorstandes aber auch zwischen einzelnen Vorständen und den gewählten Obleuten heftige Dissonanzen. So wurde allen Ernstes über die Frage gestritten, ob der Vorsitzende zu wichtigen Sitzungen des DSV reisen darf und ob die KV die Kosten dafür trägt. So etwas lässt sich in der Regel mit gesundem Menschenverstand oder einen Blick in die Satzung lösen. Leider ist eines unserer Grundprobleme aber die aktuelle Satzung, die in Wirklichkeit nichts regelt und da wo sie helfen sollte nur behindert und deshalb viel gesunden Menschenverstand fordert.
In der aktuellen Satzung nicht geregelt oder unklar geregelt sind u.a.:
Aufgaben und Funktion der KV
Mitgliedschaft
Mitgliedsarten und Stimmrechte
Übertragungen von Stimmrechten
Aufnahmeverfahren
weitere Beiratsfunktionen wie die der regionalen
Sportwarte, Ranglistenwart oder Jugendsprecher
Kompetenzen des Vorstandes
Abstimmungsverfahren im Vorstand
In Abstimmung mit den gewählten Obleuten und einigen Clubvertretern hat der aktive Vorstand nun eine neue Satzung entworfen, die wir zur JHV zur Abstimmung vorlegen.  Das Thema beschäftigt uns seit 2012, wurde aber immer wieder verschludert, wenn es darauf ankam. Der Zwist dieses Jahres beweist aber die Notwendigkeit einer vernünftigen und überregional handhabbaren neuen Satzung.  Dabei ist zu berücksichtigen dass wir eine überregionale Organisation  und nicht mit Eurem Segelclub zu Hause zu vergleichen sind. Wir sitzen nicht alle Nase lang am Stammtisch und können Entscheidungen diskutieren und treffen.
Zum unverändert erhaltenen aber sehr allgemein formulierten Vereinszweck definiert der neue Satzungsentwurf zunächst einmal die Aufgaben und Funktionen der KV mit konkreten Aussagen. Wo bisher nur allgemeines Gewäsch stand, stehen unter § 4nun konkrete Kernaufgaben der KV.
Dann werden in §5 bis §8 die Organe der KV und die Mitgliedschaften sowie Funktion und Ablauf der Hauptversammlung und die Stimmrechte und Vertretungen darin genau definiert.
Die JHV muss zentral oder zu einem bedeutenden Ereignis abgehalten werden. Es genügen fristgerechte Ladungen in den offenen Kommunikationskanälen. Briefe müssen nicht mehr verschickt werden. Das Antragsrecht für Mitglieder wird klar geregelt.
Stimmrecht haben alle anwesenden Mitglieder ungeachtet Ihres Alters. Mitglieder bis zum 14. Lebensjahr werden dabei von ihren Erziehungsberechtigten vertreten, Mitglieder über 14 müssen selber abstimmen. Mitgliedsclubs erhalten eine eigene Stimme und können die Stimmen ihrer abwesenden Mitglieder wahrnehmen.
Die KV wird nach diesem Entwurf nicht mehr von einem dreiköpfigen Vorstand geleitet, sondern von einem haftenden Vorstand nach §16 BGB und einem erweiterten Vorstand oder Beirat nach dem Vorbild eines Executive Committee im angelsächsischen Raum. Dieser Beirat entscheidet alle wichtigen Fragen mehrheitlich im Umlaufverfahren. 
Dieser Beirat kann von den JHVs flexibel verändert werden, ohne dass es einer Satzungsändernug bedarf. Wenn wir also eine bestimmte Funktion für nötig halten, wählen wir jemanden in diese Funktion und haben Sie. Wenn jemand ausscheidet oder seine Funktion als unnütz angesehen wird, wird dieser eben nicht mehr gewählt und der Posten verschwindet
Dieser Beirat wird durch die Satzung verpflichtet, sich mit gestellten Anträgen und Vorschlägen zu befassen und diese in einer bestimmten Frist zu entscheiden.  Dazu ist das Umlaufverfahren vorgesehen. Mitgliedsgruppen können direkt Anträge an dieses Gremium stellen und es ist verpflichtet diese umgehend zu entscheiden. Damit garantieren wir ein großes Maß an Basisdemokratie.
Der formal und juristische notwendige Vorstand nch § 26 BGB wird auf eine Person begrenzt. Diese ist in der Entscheidungsfindung dem Beirat unterworfen und darf nicht gegen dessen Mehrheitsvotum entscheiden und handeln.  Der Stellvertreter des Vorstandes wird der Vorsitzende des Beirates, der ebenfalls durch die JHV direkt gewählt wird.
Wer kurz denkt, mag darin eine Machthäufung beim Vorstand sehen wollen, wer weiter denkt erkennt aber, dass die Macht beim erweiterten Vorstand liegt und der Vorstand in Wirklichkeit nur ausführendes Organ und Repräsentant ist. Es wäre natürlich alternativ denkbar, den Vorstand um diverse Positionen auszuweiten, das bringt aber bei so einer überregionalen Organisation praktische Probleme und Kosten. Zum einen müssen alle Vorstände beim Gericht eingetragen werden und dafür (teilweise zusammen) zum Notar, zum anderen bedeutet das auch persönliche Haftung für jeden gewählten Vorstand, die von vielen (wie das letzte Jahr gezeigt hat) gescheut wird. Bis der aktuelle Vorstand eingetragen war hat es ein Jahr gedauert und er musste dazu extra nach Kiel reisen und zum Notar, der letzte Kassenwart ist bis heute nicht ein- oder ausgetragen worden.  Kosten für die letzte Änderung 150 € oder 10 % der Einnahmen, über die Reisekosten nach Kiel streiten einige seit einem Jahr.
Die Lösung mit nur einem aktiven Vorstand und einem mächtigen erweiterten Vorstand sowie der Möglichkeit direkter Handlungsanträge an diese Gremien durch die Mitglieder scheint deshalb praktikabel, basisdemokratisch und flexibel. Neben den Organen Vorstand und Beirat wird eine Jugendversammlung als weiteres Organ eingeführt und die Position des Jugendsprechers als Mitglied des erweiterten Vorstands. In dieser Jugendversammlung haben alle Kids Stimmrecht.
In einer Geschäftsordnung werden klare Regeln für  die Entscheidungsfindung in Beirat und Vorstand definiert. Nebenbei wurden viele Kleinigkeiten geregelt, die in der Vergangenheit zu Diskussionen geführt haben.
Bis zur Versammlung kann der Entwurf noch geändert werden.  Um Vorschläge wird gebeten.  Ggf. werden auf Anraten des Notars noch redaktionelle oder formale Änderungen eingefügt, die den Sinn der Satzung aber nicht verändern.
 Hier noch einmal der Satzungsvorschlag  zum Download.

 

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