Jahreshauptversammlung in Surendorf

Anlässlich der internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft fand in Surendorf auch die Jahreshauptversammlung der DOBKV statt. Hier wurde vor allem die Umbenennung der deutschen O’pen BIC Klassenvereinigung in “Deutsche O’pen SKIFF Klasse e.V.” beschlossen.

Diese Änderung tritt formal in Kraft, sobald die Umbenennung des Bootes auch bei World Sailing offiziell veröffentlicht ist. Praktisch werden wir aber jetzt schon damit beginnen, alle notwendige zu aktualisieren.

Weiterhin wurden die Obleute für den Osten und Norden mit Thomas Rössler und Gerlinde Schüle neu besetzt und Basti Glatz wurde für den Westen bestätigt. Kai Mische ist neue Kassenprüferin zusammen mit Dan Burdon. Alle Entscheidungen fielen einstimmig.  Wir bedanken uns bei Wolfgang Müller, Martin Kauffmann und Katja Kummer für die langjährige Mitarbeit und hoffen, dass sie uns weiterhin erhalten bleiben.

Endspurt zur IDJM 2019

Die IDJM 2019 (3-6.10.19 in Surendorf bei Eckernförde) rückt immer näher und es wird Zeit die notwendigen Ranglistenpunkte zu ersegeln. Wie immer besagen die Regeln des DSV, dass nur Segler startberechtigt sind, die mindestens 25 Ranglistenpunkte und 9 Wertungsläufe vorweisen können. Die Ausschreibung der IDJM findet Ihr hier: Ausschreibung IDJM2019.pdf 

Die besten Möglichkeiten um Punkte zu sammeln sind die Landesjugendmeisterschaften (LJM) in Schleswig-Holstein (in Glücksburg 31.8.-1.9.) und Mecklenburg-Vorpommern (in Ribnitz 7.-8.9.) bei denen es bis zu 140 Punkte zu gewinnen gibt. Bei der Expovita Regatta (31.8.-1.9.) sind 120 Punkte zu holen.

Besonders die LJM in Mecklenburg-Vorpommern benötigt noch 3 Starter. Der Meldeschluss ist der 28.8. Ribnitz-Dammgarten die Bernsteinstadt ist immer eine Reise wert und die Regatta ist auch für Regattaeinsteiger empfehlenswert da auf einem Binnenrevier (Saaler Bodden) gesegelt wird. 

Auch werden wir im Zuge der LJM in Surendorf, also 3-6.10.19, wieder die Jahreshauptversammlung der DOBKV abhalten. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Alle Mitglieder sind hiermit herzlich eingeladen.

 

Fredi Schüle auf dem Eurochallenge in Sopot, Polen

Hallo,
 
vom 23. – 26. Mai 2019 fand in Sopot an der polnischen Ostseeküste der 2. Teil der diesjährigen O’pen Skiff EuroChallenge statt. Da ich leider an der 1. EuroChallenge in Palermo, Sizilien nicht teilnehmen konnte, wollte ich unbedingt die Regatta bei unseren Nachbarn in Polen, die ich schon bei der Bernsteinregatta in Ribnitz kennengelernt hatte, mitsegeln.
 
Das war ein tolles verlängertes Segel-Wochenende und ich bin begeistert von diesem Teil der wunderschönen Ostseeküste, den freundlichen Leuten und der super Organisation der Regatta. 
Großes Dankeschön an Piotr von der Internationalen KV (OBCA)!!!
 
Neben insgesamt 55 Seglern aus Polen, Italien und Ungarn, war ich leider der einzige Teilnehmer aus Deutschland. Das war etwas schade, denn die Regatta war wirklich eine schöne Herausforderung und es war echt klasse die anderen Segler kennenzulernen. Klar, versteht man sich immer mit dem einen besser, als mit dem anderen! Hier habe ich mich besonders mit den ungarischen Teilnehmern angefreundet und ich freue mich, sie alle in Travemünde zur EM wiederzusehen! 
 
Am ersten Tag hatten wir nur wenig Wind, aber dann steigerte er sich und die nächsten zwei Tage konnten wir bei besten Bedingungen einen perfekten Wettkampf austragen und die 10 angesetzten Wettfahrten perfekt segeln. 
 
Ich bin mit viel Respekt vor der Regatta zur EuroChallange gefahren und habe nicht damit gerechnet am Ende auf Patz 4 zu segeln! Es war richtig super, ich konnte mich mit dem Sieger aus Italien, Manuel de Felice, dem Platz 2 aus Polen Kasper Bak und Platz 3 aus Ungarn Balazs P. Szoloayer richtig messen und feststellen, dass meine Trainer einen super Job gemacht haben ;=) 
 
Das hat richtig Spaß gemacht und ich werde auf jeden Fall Ende des Jahres in Mandelieu, an der Cote d’Azur am letzten Teil der diesjährigen EuroChallenge teilnehmen. Ich freue mich jetzt schon!
 
O’penSkiff rules !!!!
 
Frederic Schüle 
Lübecker Yacht Club
Fangfrisch aus der Ostsee
Mixgetränk mit selbst produziertem Strom hergestellt

Der O’pen BIC wird O’pen Skiff

Hallo zusammen
Nach den Änderungen zum Jahreswechsel in Bezug auf BIC Sport / Tahe Outdoors France ändert der O’pen BIC seinen Namen und wird fortan als O’pen Skiff bekannt sein. Diese Änderung wird auch von der Internationalen Klassenvereinigung akzeptiert, die bei World Sailing beantragt hat, die Namensänderung offiziell zu registrieren. Die neue Webseite der Internationalen Klassenvereinigung hat den Wechsel bereits vorgenommen und ist jetzt unter www.openskiff.org zu finden.

Die Seite der DOBKV ist auch bereits unter www.openskiff.de zu erreichen.

In der Praxis bedeutet dies, dass sich die Segel-, Komponenten- und Rumpflogos während der Saison ändern werden, wenn neue Boote produziert werden. Trotz dieser Änderung ist es selbstverständlich, dass die alten O’pen BIC-Logos für alle nationalen und internationalen Rennkalenderveranstaltungen weiterhin vollständig autorisiert sind. Die ersten neuen Segel und Komponenten werden anstelle von “O’pen Skiff” ein einfaches “O’pen” Logo tragen.

Die Änderung des Logos wird im Laufe des Jahres 2019 schrittweise auf der offiziellen Website der Klasse und auf offiziellen Dokumenten und Unterlagen vorgenommen.

Das Re-Branding als O’pen Skiff passt perfekt zu unserer Jolle, die ihren Platz in der Reihe moderner Skiffs wie dem 29er, dem 49er und dem Australian 18″ Skiff einnimmt. Zahlreiche Ex-O’pen-BIC-Meister segeln derzeit in 29er auf höchstem Niveau und streben nach der 49er-Klasse und einer möglichen olympischen Auswahl. Die scharfe, reaktionsschnelle Lenkung und allgemeine Lebhaftigkeit des O’pen Skiff sowie der Fairplay-Geist der Klasse sind eine hervorragende Möglichkeit für junge Segler, sich auf den Aufstieg in diese Super-Skiffs vorzubereiten!

Der O’pen BIC entwickelt sich weiter … es lebe der O’pen Skiff!

Die Deutsche Meisterschaft 2018

Hallo, ich bin Malte Kreutzer (Segelnummer 8548). Ich bin 10 Jahre alt und segle im Verein Seglerverein Leipzig e. V. seitdem ich 5 bin. Anfang diesen Jahres bin ich auf den Bic umgestiegen, weil viele meiner Freunde aus der Trainingsgruppe auch mit diesem Boot segeln. Wir haben das ganze Jahr fleißig trainiert, und uns gegenseitig angetrieben uns immer weiter zu verbessern. Unser großes Highlight der Saison sollte dann die IDJM am Steinhuder Meer sein. Insgesamt waren wir zu dritt: Thaddäus Rößler (SVL e. V.), Jannik Schwarzer (1. SG LVB) und ich, was sehr schön war. Und die anderen Jungs unserer Trainingsgruppe haben uns von zu Hause die Daumen gedrückt.

Begleitet wurden wir die ganze Zeit von unseren Trainern Silke und Thomas, bei denen ich mich nochmal bedanken will, dass sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Für mich war bei dieser Regatta neu, dass es Eingewöhnungstage und eine Übungsregatta gab. Das war gut, weil so konnten wir uns mit dem Revier vertraut machen. Das Steinhuder Meer ist an vielen Stellen „seeehhrrr“ flach, so dass ich schon nach dem ersten Mal auf dem Wasser Kontakt mit dem Untergrund hatte. Aber nachdem man weiß, wo es eng wird, ist es nicht wieder passiert und Jannik Schwarzer (Verein: 1. SG LVB) und ich haben uns mal gemeinsam auch die große Insel auf dem Steinhuder Meer anschauen können.

Dann kam die Übungsregatta. Das war nicht schlecht, weil wir schauen konnte, wo wir uns in dem Feld positionieren und wie die anderen Segler so drauf sind.

Alles hat gut geklappt und Thomas meinte: stabile erste Hälfte wäre eine gute Ausgangsposition. Immer, wenn wir fragten, was wir noch verbessern können kam immer die gleiche Antwort: „Bleibt ruhig, segelt das Boot gerade und fahrt saubere Manöver, dann klappt das schon!“. Halt wie immer ohne große Worte, so wie wir ihn kennen.

Dann kam die Regatta. Gestartet sind wir am Freitag 15 Uhr zur ersten Wettfahrt. Nach dem ersten Start musste ich erstmal zwei Kringel drehen, weil ich ein anderes Boot berührt habe. Das war nicht so schön, aber ich konnte wieder aufholen und mich hinter meinen Segelfreunden Jannik und Thaddäus einreihen. Mit dem 12. Platz in der ersten Wettfahrt war ich dann doch zufrieden. Die Windbedingungen kamen mir am Freitag entgegen, da ich ja noch recht leicht bin. Und so war ich auch super zufrieden mit der Platzierung in der 2. Wettfahrt und meinem 4. Platz. Ich glaube so gut, bin ich noch nie in eine Regatta gestartet.

Dann kam der Samstag, wieder mit Leichtwindbedingungen. Thaddi, Jannik und ich konnten uns alle drei wieder im vorderen Feld platzieren und unsere Positionen damit halten, was sehr gut war. In Wettfahrt vier hattet wir einen guten Start. Jannik und ich konnten sich bereits auf der Startkreuz vom Feld absetzen. Unseren Vorsprung haben wir dann auch noch auf dem Vorwindkurs ausbauen können und dann ……… wurde die Wettfahrt abgeblasen und alle anderen wussten dann auch, dass wir gut sind.

Nach zwei Wettkampftagen hatten wir also nur 3 Wettfahrten geschafft. Aber am Sonntag sollte ein Wetterumschwung etwas mehr Wind bringen. Da waren dann alle Trainer beim Wettfahrtleiter und haben besprochen, dass wir ganz früh am Sonntag anfangen, damit wir noch ein paar Läufe hinbekommen. Also ging es am Sonntag kurz nach 9 Uhr aufs Wasser, erster Start 9:55. Ich war aufgeregt. Es war wesentlich mehr Wind und ich wusste ich muss mich anstrengen, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Kurz vor dem ersten Start hat es etwas abgeflaut, mein Start war gut, aber eine falsche Wende hat mich auf dem ersten Kreuzkurs erstmal wieder hinter das Feld gesetzt. Um aufzuholen, entschied ich mich anderes als die meisten des Feldes die LUV-Tonne vom Gate zu nehmen. Mit einem kurzen Schlag raus und dann quer zum Feld wieder rein, hatte ich wieder Anschluss zur Spitzengruppe und konnte in der 4 Wettfahrt wieder einen der vorderen Plätze belegen. Dann kam mehr Wind, da wurde es echt kipplig, gekentert bin ich aber zum Glück nicht. Ich habe die ganze Zeit gekämpft, denn ich hatte mir am Sonntag früh vorgenommen einen Platz unter den ersten zehn der Gesamtwertung zu belegen. Der Wind beruhigte sich etwas und dann kam der Massenrückruf. Irgendwie waren alle aufgeregt, weil es nun wirklich um die Wurst ging und der Wettfahrtleiter hat viermal hintereinander kurz getutet (normalerweise wird ja nur dreimal beim Massenrückruf getutet). Ich glaube er war es nicht mehr gewöhnt, dass wir uns alle nicht an die Regeln halten. Naja danach lief es wieder gut für mich und wir konnten endlich nach insgesamt fünf Wettfahrten an diesem Tag in den Hafen reinfahren.

Und dann kam das Abbauen und Warten auf die Endergebnisse. Das war echt spannend, weil ich wusste, dass das Wochenende für uns alle drei gut gelaufen war, aber wir natürlich noch keine genauen Ergebnisse wussten. Die Siegerehrung kam und es war echt toll! Zuerst wurde die U14 Wertung verlesen. Thaddäus Rößler bekam den dritten Platz, bekam eine Medaille und durfte sich in seinen Liegestuhl setzen. Da wusste ich schon, ich hab es geschafft und werde erster oder zweiter. Das war echt cool zum Schluss den ersten Platz geschafft zu haben. Dann kam die Gesamtwertung aller Teilnehmer. Die ersten zehn Segler wurden aufgerufen. Jannik Schwarzer belegte eine sehr guten 6. Platz der Gesamtwertung und dann ging es um die Platzierung. Und da durfte ich nochmal aufstehen und konnte mir auch noch die Medaille für den dritten Platz der Gesamtwertung abholen. Mein Tag war damit perfekt und ich super stolz. So dass wars erstmal von mir.

Viele Grüße aus Leipzig sendet Euch Malte und ich freue mich schon euch im nächsten Regattajahr alle wieder zu sehen!